Montag, Juni 20, 2005

Game Classics: Die Final Fantasy Reihe (Pt. 1)

Keine andere Spielereihe hat so lange überlebt wie Final Fantasy. Als der erste Final Fantasy Teil 1987 in Japan (1990 USA & Europa) erschienen ist, hätte wohl niemand gedacht, dass es fast 20 Jahre später die Serie immer noch gibt und bald Final Fantasy XII erscheinen wird. Denn als der erste Teil erschienen ist, war der Entwickler SquareSoft kurz vor der Pleite. Mit allerletzter Kraft wurde das Spiel auf den Markt gebracht und hat einen Hype ausgelöst, der bis heute anhält. Grund genug sich einmal die einzelnen Teile dieser Serie anzuschauen um den Erfolg dieser Serie verstehen zu lernen.

Final Fantasy (Japan 1987, Nordamerika 1990) - NES


Mit diesem Teil fing alles an und die Story und das Gameplay haben den Standard für zukünftige Rollenspiele festgelegt. In Final Fantasy spielt man eine Gruppe von 4 Abenteurern. Jeder von ihnen hat bestimmte Fähigkeiten. So ist einer ein starker Schwertkämpfer, während ein anderer lieber mit Zaubersprüchen und Feuerbällen hantiert. Die Story war für 1987 ok, aber heute könnte man nur noch über die Einfachheit lachen. Deine Gruppe gehört zu den sagenumwobenen Kämpfern des Lichts, denen das Schicksal aufgetragen hat die 4 Kristalle (welche die 4 Elemente repräsentieren) wieder zu finden und somit das Chaos auf der Welt zu beenden. Während der Reise kämpft man häufig. Das Kampfsystem ist das von Square immer wieder benutzte rundenbasierte System, in dem die Charaktere und Monster nacheinander angreifen oder sich heilen oder eine andere Aktion vollführen. Dieses Spiel wurde noch zweimal wieder veröffentlich und zwar zusammen mit Final Fantasy (FF) II auf der PlayStation (Final Fantasy Origins - 2003) und auf dem GameBoy Advance (Final Fantasy: Dawn of Souls - 2004).

Final Fantasy II (JP 1988) - NES


Die Story von FF II ist bereits um einiges besser gewesen als die von ersten Teil. Das böse Imperium will die ganze Welt erobern und schafft dies auch. Die ganze Welt? Nein ein kleines Dorf südlich von Fynn hält wacker den Angriffen stand. Der Spieler wird Mitglied der Rebellen und versucht nach und nach den bösen Imperator zu besiegen. So muss beispielsweise die Geheimwaffe des Imperiums vernichtet werden um danach die alten Königreiche zurückzuerobern. Die Charaktere auf die man im Spiel trifft haben endlich mehr zu sagen und es kommt eine wirkliche Tiefe ins Spiel hinein. Das Kampfsystem hat sich überraschenderweise komplett verändert. Es ist weiterhin rundebasiert. Bisher war es so, dass man nach jedem Kampf Erfahrungspunkt bekommen hat. Hatte man genug gesammelt stieg man automatisch einen Level auf und wurde stärker, schneller, etc. Bei FF II richtete sich das Spiel nach dem Spieler. Wenn man mit einem Charakter immer per Schwert den Gegnern die Köpfe spaltete, dann wurde der Charakter besser im Umgang mit dem Schwert. Benutzte man häufig einen Heil-Zauberspruch so wurde der mit der Zeit stärker. Ein ausgeklügeltes und realistisches System, dass jedoch in der Praxis dazu führte, dass man immer relativ schwach war, im Vergleich zu den Gegnern. Dieses Spiel wurde noch zweimal wieder veröffentlich und zwar zusammen mit Final Fantasy auf der PlayStation (Final Fantasy Origins - 2003) und auf dem GameBoy Advance (Final Fantasy: Dawn of Souls - 2004).

So, das war es fürs erste. Besucht meine Seite wieder, wenn ich diese Reihe mit FF III und IV fortsetze.